Satzung und Mitglieds-Antrag ICADA eV

Den Mitglieds-Antrag finden Sie am Ende dieser Seite

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Satzung des Verbandes
International cosmetic and device association e.V. (ICADA
 eV)

§ 1 Name und Sitz. Der international cosmetic and device association e.V. (ICADA) ist ein Zusammenschluss selbstĂ€ndiger Unternehmen, die sich mit der Herstellung und dem Vertrieb von Körperpflege-Produkten, apparativer Kosmetik, NahrungsergĂ€nzungsmitteln, Waschmitteln, Rohstoffen fĂŒr die Kosmetik und den Ausbildungen zur Anwendung dieser Produkte befassen.

2. Der Verband hat seinen Sitz in DĂŒsseldorf und ist in dem Vereinsregister des Amtsgerichts DĂŒsseldorf einzutragen.

§ 2 Zweck und Gliederung des Verbandes

1. Der Verband hat die Aufgabe, die Interessen seiner Mitglieder auf wirtschaftlichem und rechtlichem Gebiet zu wahren und zu fördern. Hierzu gehört die Beratung und Unterrichtung der Mitglieder, die Interessensvertretung in Gesetzgebungsverfahren und die Öffentlichkeitsarbeit.

2. Der Verband gliedert sich in die Referate

  1. prÀparative Kosmetik
  2. apparative Kosmetik
  3. kosmetische Rohstoffe
  4. NahrungsergÀnzungsmittel
  5. Waschmittel
  6. Ausbildung

die bei Bedarf durch einen vom Vorstand oder GeschĂ€ftsstelle zu benennenden Leiter gefĂŒhrt werden.

3.Der Verband gibt sich einen seinen Zielen und seiner Arbeitsweise entsprechenden Ethik-Code.

4.Der Verband kann zu eigenwirtschaftlichen Zwecken Kapitalgesellschaften grĂŒnden und sich daran beteiligen.

§ 3 Mitgliedschaft

1. Mitglieder des Verbands können alle natĂŒrlichen oder juristischen Personen werden, die im Fachbereich tĂ€tig sind, wenn Sie um die Aufnahme schriftlich bei der GeschĂ€ftsstelle des Verbands nachsuchen und dieser die Aufnahme bewilligt.

2. Die Mitgliederversammlung kann eine Kriterienliste beschließen, die von dem Vorstand bei der Entscheidung ĂŒber die Aufnahme neuer Mitglieder berĂŒcksichtigt werden muss.

3. Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Löschung, AustrittserklĂ€rung oder Ausschluss. Der Austritt eines Mitgliedes erfolgt durch eingeschriebenen Brief an die VerbandsgeschĂ€ftsstelle; er ist mit einjĂ€hriger Frist zum Schluss eines jeden Kalenderjahres zulĂ€ssig. Ein Ausschluss aus dem Verband kann durch den Vorstand erfolgen wegen VerstĂ¶ĂŸe gegen die Verbandsinteressen oder aus wichtigem Grund; sowie wegen Nichtzahlung der BeitrĂ€ge, sofern zwei vorausgegangene schriftliche Mahnungen unberĂŒcksichtigt geblieben sind.

4. Neben der ordentlichen Mitgliedschaft werden die fördernde Mitgliedschaft und die Mitgliedschaft anderer VerbÀnde angeboten. Aus diesen Mitgliedschaften resultieren nur begrenzte Rechte und andere MitgliedsbeitrÀge, die von der GeschÀftsstelle einzeln schriftlich jeweils mitgeteilt werden.

§ 4 MitgliedsbeitrÀge

Der Verbandsbeitrag und etwaige besondere Umlagen werden von dem GeschĂ€ftsfĂŒhrer festgelegt, sofern die Mitgliederversammlung oder der Vorstand keinen anderen Beschluss zu den BeitrĂ€gen und etwaigen Umlagen fasst. Gleiches gilt fĂŒr die einmalige EintrittsgebĂŒhr fĂŒr neu aufzunehmende Mitglieder.

Ausnahmen gelten gemĂ€ĂŸ §3.4 fĂŒr die fördernden Mitglieder und Mitglieds-VerbĂ€nde.

§ 5 Organe des Verbandes

Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung, der Vorstand und der GeschĂ€ftsfĂŒhrer.

§ 6 Mitgliederversammlung

1. Die Mitgliederversammlung, das oberste Organ des Verbandes, findet mindestens einmal im Jahr statt und wird vom Vorstand geleitet, soweit die Mitgliederversammlung nicht einen beliebigen anderen Versammlungsleiter beschließt. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist auf Verlangen eines Drittels der Mitglieder oder auf Verlangen der Mehrheit des Vorstands einzuberufen.

2. Die Versammlung beschließt ĂŒber

  • den Jahresbericht des Verbandes
  • die Entlastung und die Wahl des Vorstands,
  • die Feststellung des Jahresabschlusses des Verbandes
  • die Entlastung und die Wahl des Verbands-GeschĂ€ftsfĂŒhrers,
  • Entlastung und Wahl der KassenprĂŒfer, falls fĂŒr die nĂ€chste Abrechnungsperiode dieses gewĂŒnscht wird
  • ĂŒber SatzungsĂ€nderungen und
  • ĂŒber die Auflösung des Verbandes.

3. Die Einberufung zur Mitgliederversammlung geschieht durch die GeschĂ€ftsstelle mit einer Frist von drei Wochen schriftlich oder elektronisch unter Bekanntgabe der Tagesordnung. Die Tagesordnung kann durch Mehrheitsbeschluss der Mitgliederversammlung in der Sitzung ergĂ€nzt oder geĂ€ndert werden; dies gilt nicht fĂŒr SatzungsĂ€nderungen.

4. Die Mitgliederversammlung fasst ihre BeschlĂŒsse durch Mehrheit der erschienenne Mitglieder. Stimmenthaltungen und ungĂŒltige Stimmen bleiben außer Betracht. BeschlĂŒsse ĂŒber SatzungsĂ€nderungen und Auflösung des Vereins bedĂŒrfen einer 2/3 Mehrheit der gĂŒltigen Stimmen. Bei Wahlen ist derjenige gewĂ€hlt, der die meisten Stimmen auf sich vereinigt.

5. Das Stimmrecht in der Mitgliederversammlung wird grundsĂ€tzlich von den Mitgliedern selbst bzw. deren organschaftlichen Vertretern wahrgenommen. Es ist durch schriftliche Vollmacht auf einen Mitarbeiter des Unternehmens des Mitgliedes ĂŒbertragbar. DarĂŒber hinaus kann das Stimmrecht auf ein anderes Mitglied oder einem gemĂ€ĂŸ Satz 3 bevollmĂ€chtigten Mitarbeiter eines Mitglieds durch schriftliche Vollmacht ĂŒbertragen werden. Ein Mitglied darf jedoch neben seiner eigenen Stimme nur maximal 5 weitere Stimmrechte ausĂŒben. Eine Übertragung von Stimmrechten auf Nichtmitglieder ist ausgeschlossen.

6. Die BeschlĂŒsse der Mitgliederversammlung werden durch den Versammlungsleiter im Protokoll schriftlich festgehalten.

§ 7 Vorstand

1. Der Vorstand des Vereins besteht aus fĂŒnf Personen; diese sind

  1. der Vorsitzende,
  2. der stellvertretende Vorsitzende und
  3. drei ordentliche Vorstandsmitglieder.

2. Eine Vorstandssitzung ist einzuberufen, wenn ein Vorstandsmitglied dies verlangt. Zur Beschlussvorlage im schriftlichen Verfahren ist jedes Vorstandsmitglied berechtigt.

3. Der Vorstand fasst seine BeschlĂŒsse mit Stimmenmehrheit der abgegebenen Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden. Der Vorstand ist beschlussfĂ€hig, wenn mindestens drei Vorstandsmitglieder, darunter der Vorsitzende oder sein Stellvertreter in einer Sitzung persönlich anwesend sind, Telefonkonferenz oder Internetkonferenz mindestens drei Vorstandsmitglieder, darunter der Vorsitzende oder sein Stellvertreter ihre Stimme abgegeben haben. In eigenen Angelegenheiten entfĂ€llt das Stimmrecht des betreffenden Vorstandsmitgliedes, sofern nicht die teilnehmenden Mitglieder eine andere Regelung treffen.

4. Der Vorstand muss seine BeschlĂŒsse im schriftlichen Verfahren fassen. Hierunter zĂ€hlt auch die elektronische DatenĂŒbermittlung. Eine entsprechende Beschlussvorlage ist dann jedem Vorstandsmitglied zuzustellen. Stimmt ein Vorstandsmitglied nicht innerhalb einer Frist von 1 Woche nach Zustellung der Beschlussvorlage ĂŒber den Beschluss ab, gilt die Stimme als nicht abgegeben und wird nicht gewertet. Hat ein Vorstandsmitglied bei dem Vorsitzenden eine Abwesenheitszeit (Urlaub etc.) angezeigt, ist eine schriftliche Beschlussfassung in dieser Zeit nicht möglich. Der Vorsitzende kann eine entsprechende Abwesenheitsanzeige bei seinem Stellvertreter abgeben.

5. Der Vorsitzende und sein Stellvertreter sind Vorstand im Sinne des § 26 BGB und alleine zur Vertretung des Verbandes berechtigt. Im InnenverhÀltnis darf der stellvertretende Vorsitzende nur bei Verhinderung des Vorsitzenden tÀtig werden.

6. Die Mitglieder des Vorstandes sind ehrenamtlich tĂ€tig. Die Mitgliederversammlung kann jedoch mit einfacher Stimmenmehrheit beschließen, dass den Vorstandsmitgliedern angefallene Auslagen fĂŒr Reise- oder Übernachtungskosten ersetzt werden.

7. Alle Vorstandsmitglieder bestĂ€tigen durch Ihre Unterschrift die „Leitlinien des Vorstandes“ in der jeweils gĂŒltigen Fassung. Der amtierende Vorstandsvorsitzende verwahrt die Originale der unterschriebenen Leitlinie auf und gibt diese unmittelbar nach seiner Abwahl an seinen Nachfolger unaufgefordert weiter. 

8. Der Vorstand prĂŒft den Jahresbericht jeder verbandseigenen Kapitalgesellschaft und beschließt ĂŒber die Verwendung des Gewinns.

9. Der Vorstand beschließt ĂŒber die Entlastung und die Wahl des GeschĂ€ftsfĂŒhrers jeder verbandseigenen Kapitalgesellschaft.

§ 8 GeschĂ€ftsfĂŒhrung

1. Der GeschĂ€ftsfĂŒhrer ist fĂŒr die laufende VerwaltungstĂ€tigkeit zustĂ€ndig und Vertreter des Verbandes im Sinne des § 30 BGB. Er kann nicht gleichzeitig Mitglied des Vorstandes sein. Der GeschĂ€ftsfĂŒhrer ist von den  BeschrĂ€nkungen des Â§ 181 BGB befreit.  

2. Die GeschĂ€fte sind von dem GeschĂ€ftsfĂŒhrer nach Maßgabe der von der Mitgliederversammlung beschlossenen Richtlinien oder in Ermangelung solcher nach den vom Vorstand erteilten Weisungen zu fĂŒhren.

3. Der GeschĂ€ftsfĂŒhrer ist zur Anmeldung von Vorstandswechseln und SatzungsĂ€nderungen ermĂ€chtigt.

§ 9 Auflösung

Die Auflösung des Verbands kann nur in einer besonderen, zu diesem Zweck mit einer Frist von einem Monat einzuberufenden außerordentlichen Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von drei Vierteln der erschienenen Mitglieder beschlossen werden. Die Versammlung beschließt auch ĂŒber die Art der Liquidation und die Verwendung des verbleibenden Vermögens.

§ 10 Gerichtsstand

Der Gerichtsstand ist DĂŒsseldorf.

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